Corona Krisenempfehlung

Wichtige Empfehlungen zum Erhalt der seelischen Gesundheit in den Zeiten der Corona Pandemie

Die aktuellen Zeiten rufen bei sehr vielen Menschen Angst und Panik hervor. Situationen, die wir nicht kontrollieren könne und nicht mit herkömmlichen Lösungswegen begegnen, werden von uns als Bedrohung wahrgenommen.

Viele Fragen werfen sich auf, wie zum Beispiel:

 

  • Was kann ich tun, um mich zu schützen?
  • Was passiert, wenn ich mich anstecke?
  • Verliere ich meine Anstellung?
  • Was passiert in der Quarantäne?
  • Wer kümmert sich um meine Kinder?

 

All diese Fragen lösen Unsicherheit in uns aus und lassen in uns das Gefühl entstehen, die Kontrolle über unsere Situation zu verlieren, wo wir doch alles so gerne kontrollieren wollen. Aber haben wir wirklich 100% Kontrolle über unser Leben?

Es gibt eine Vielzahl an Dingen, die wir nicht kontrollieren könne, wie zum Beispiel:

das Wetter, die vererbten Gene, die Verkehrssituation, den Güterkonsum, selbst unsere eigenen Gedanken und Gefühle.

In der aktuellen Zeit treten täglich Veränderungen und neue Mitteilungen auf, die uns unsere Unsicherheit und fehlende Kontrolle vor Augen führen. Die unterschiedlichen Informationen über die Pandemie und die Reaktionen der einzelnen Bundesländer und der umgebenden Staaten ruft bei uns schnell ein Gefühl der Überforderung und Angst hervor. Gewohnte Wege müssen verlassen werden., existenzielle Sorgen tun ihr übriges.

Es gibt Möglichkeiten mit den Gefühlen und Gedanken umzugehen und unsere  psychische Gesundheit zu stärken:

  1. Nutzen Sie fundierte Quellen, um sich zu informieren:

Hier einige Empfehlungen:

Robert- Koch Institut ,RKS

Weltgesundheitsorganisation, WHO

Virologe Prof. Dr. med. Drosten im NDR Info Podcast

Johns Hopkins Universität   

 

  • Behalten Sie Ihre Tagesstruktur und –routine bei, finden Sie zu Hause neue Routinen. Treiben Sie Sport! Telefonieren oder chaten Sie, lesen Sie Bücher, oder schauen sich you tube Veranstaltungen an.

Zu viel Eintönigkeit führt zu trauriger oder frustrierter Stimmung.

  1. Bewegen Sie sich regelmäßig. Treiben Sie innerhalb oder im günstigsten Falle, in der Natur Sport. Es führt zur Endorphinausschüttung und baut das Stresshormon Adrenalin ab. Achtsamkeitsübungen, Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation, sowie Atemübungen können helfen. Viele Krankenkassen bieten auf ihrer Homepage Übungen dazu an.
  2. Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte, indem Sie telefonieren, emailen und chaten.

Soziale Kontakte sind essentiell in Krisensituationen. Reaktivieren Sie Kontakte, tauschen Sie sich über die eigenen Erfahrungen aus.

  1. Vermeiden Sie gesundheitsschädigende Substanzen wie Alkohol und Drogen.
  2. „Ich kann es nicht ändern, also mache ich das Beste daraus.“

Eine akzeptierende Haltung für nicht kontrollierende Sachen einzunehmen, ermöglicht Ihnen die freiwerdenden Energien für andere einzusetzen. Überlegen Sie welche Krisen Sie schon in Ihrem Leben gemeistert und wie Sie damit umgegangen sind! Was hat Ihnen damals geholfen?

  1. Behalten Sie ihre Zuversicht und sehen Sie es als persönliche Herausforderung, mehr über sich selbst zu erfahren. Dabei kann es helfen Ihre Aufmerksamkeit auf positive Aspekte in Ihrem Leben zu richten.
  2. Nehmen Sie die Verantwortung ernst, die Sie für sich und ihre Mitmenschen haben. Sie haben durch Ihr Verhalten Einfluss auf Ihre Umgebung. Unterstützen Sie sich gegenseitig und nehmen Sie Rücksicht auf die Bedürfnisse der anderen. Gemeinsam lässt sich eine Krise besser bestehen. Vermeiden Sie Hamsterkäufe. Sie führen in der Regel zur weiteren Verunsicherung und Angst in der Gesellschaft. Es ist keine Not geboten bezüglich der Lebensmittel. Menschen in Quarantäne sind darauf angewiesen, dass die Versorgung aufrecht erhalten wird.